JNofollowREL · TARGET · JOOMLA 4 & 5

Praxis · Wissen

Wie sichert man Links in Kommentaren und Nutzerinhalten ab?

Die Ökonomie ist simpel: Solange ein Kommentar-Link Wert vererbt, skaliert das Setzen von Kommentar-Links als Geschäft – exakt dafür wurde nofollow 2005 erfunden.

Die stehende Regel für jeden Bereich, in dem Fremde Links setzen können: rel=„ugc“ (oder nofollow) auf alle davon – vom System erzwungen statt von Moderatoren erinnert.

Das Playbook in drei Schichten – und die ehrlichen Grenzen

Schicht eins, das Attribut-Netz: Jeder Link, den ein Nutzer setzen kann – Kommentare, Forenbeiträge, Profilfelder, eingereichte Einträge, Bewertungstexte – trägt rel=„ugc“ oder nofollow, ausnahmslos und ohne von irgendjemandes Aufmerksamkeit abzuhängen. In Joomla ist das ein gelöstes Problem: Kommentar- und Foren-Erweiterungen mit Selbstachtung setzen es selbst, und ein siteweites Content-Plugin (unseres heißt JNofollow – die gekennzeichnete Empfehlung in eigener Sache) fängt alles, was durch Beiträge rendert, inklusive der Widgets, an die niemand mehr dachte. Schicht zwei, Moderation, wo ohnehin Menschen lesen: Das Attribut entfernt den SEO-Anreiz, nicht den Link selbst – Phishing, Malware und themenfremde Werbung brauchen weiter Mensch oder Filter; Vormoderation für Erstkommentierer fängt das Schlimmste bei kleinstem Aufwand. Schicht drei, Reibung für Maschinen: Spam-Wellen sind automatisiert, also gehört das Standardbesteck (Spamfilter-Dienst, Honeypot-Felder, Rate-Limits) zu jedem offenen Kommentarbereich – unabhängig von der Linkpolitik. Der ehrliche Grenzen-Absatz: nofollow macht Spam für Ihre Leser nicht unsichtbar, nimmt Ihnen nicht die Verantwortung für gehostete Inhalte und schreckt die Spammer nicht ab, die Attribute nie geprüft haben – es entfernt den rationalen Anreiz, was historisch den industriellen Teil der Flut schrumpfen ließ. Alle drei Schichten kombiniert, bleibt ein offener Kommentarbereich, was er sein soll: ein Ort für Menschen, keine Wechselstube.

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