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Link-Attribute & Grundlagen · Wissen

Wofür sind rel=„ugc“ und rel=„sponsored“ da?

2019 spaltete Google das Einheits-nofollow in präzise Sorten auf: rel=„ugc“ kennzeichnet Links aus nutzergenerierten Inhalten (Kommentare, Foren), rel=„sponsored“ bezahlte oder vergütete Links (Werbung, Affiliate, bezahlte Platzierungen).

Alle drei sind Hinweise derselben Familie und kombinierbar (rel=„sponsored nofollow“ ist gültig); das klassische nofollow bleibt als Sammelform völlig ausreichend – niemand muss alte Links migrieren.

Welche Sorte wann – und der eine Fall mit echter Pflicht

Der Entscheidungsbaum ist kurz. Sind für den Link Geld, Produkte oder Leistungen geflossen? Dann ist rel=„sponsored“ das vorgesehene Etikett – und das ist der eine Fall mit echter Pflicht: Die Suchmaschinen-Richtlinien verlangen die Kennzeichnung bezahlter Links (sponsored bevorzugt, nofollow akzeptiert); unmarkierte Kauflinks sind der Klassiker-Auslöser für manuelle Abstrafungen – die Kauflink-Frage geht tiefer. Hat ein Nutzer den Link gesetzt – Kommentar, Forenbeitrag, Profil, eingereichter Eintrag? Dann sagt rel=„ugc“ genau das: Inhalt aus der Community, nicht aus der Redaktion. Alles Übrige, wofür Sie schlicht nicht bürgen, bekommt schlichtes nofollow. Warum Präzision, wenn nofollow alles abdeckt? Weil die Etiketten den Suchmaschinen sagen, warum ein Link keine Stimme ist – Daten, die helfen, Linkmuster fair zu behandeln; und weil ein sauberes rel-Vokabular die eigene Linkpolitik für jeden künftigen Redakteur der Website dokumentiert. In der Praxis vertragen sich die Sorten gut mit Automatisierung: Ein siteweites Werkzeug (wie unser JNofollow-Plugin, gekennzeichnete Empfehlung) erzwingt das Sicherheitsnetz, während die Redaktion sponsored oder ugc dort von Hand ergänzt, wo die präzise Bedeutung zutrifft – und dank der Beibehalten-Strategie überleben diese handgesetzten Werte die Automatik, statt von ihr plattgemacht zu werden.

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