Link-Attribute & Grundlagen · Wissen
Was macht rel=„nofollow“ eigentlich?
rel=„nofollow“ ist eine Notiz an Suchmaschinen, angeheftet an einen einzelnen Link: „Für dieses Ziel bürge ich nicht – werte diesen Link nicht als meine Empfehlung.“
Für menschliche Besucher ändert sich nichts: Der Link sieht gleich aus, klickt sich gleich, funktioniert gleich. nofollow lebt ausschließlich im Gespräch zwischen Ihrem HTML und den Crawlern.
Was es ändert, was nicht – und wohin es gehört
Ein normaler Link ist eine Stimme: Suchmaschinen lesen ihn als „diese Website empfiehlt jene Seite“ und geben einen Anteil Vertrauen weiter – der Mechanismus hinter Rankings seit Anbeginn. nofollow zieht diese Stimme zurück. Das Ziel verliert nichts, was es hatte, es gewinnt nur Ihre Empfehlung nicht; auch Ihre Seite „blutet“ nicht – der Mythos schadender ausgehender Links hat seine eigene Frage. Ebenso wichtig ist, was nofollow nicht tut: Es versteckt den Link nicht (die URL steht offen im HTML), es hält das Ziel nicht zuverlässig aus dem Index (Suchmaschinen kennen Seiten über viele Wege), und seit der Richtlinienänderung 2019/2020 ist es ein Hinweis, den Suchmaschinen gewichten dürfen, statt ein Befehl, dem sie folgen müssen – die Geschichts-Frage erzählt diese Story. Wohin es gehört: an Links, für die Sie nicht bürgen können oder wollen – Nutzerkommentare, eingereichte Einträge, bezahlte Platzierungen (dort mit rel=„sponsored“ als präzisem Geschwister) und Massen-Linksammlungen. Wohin es nicht gehört: an handverlesene redaktionelle Verweise auf starke Quellen – und nie an interne Links. Das Link für Link von Hand zu pflegen ist über eine gewachsene Site exakt die Fleißarbeit, die ein Werkzeug wie unser JNofollow-Plugin automatisiert – die gekennzeichnete Empfehlung in eigener Sache dieser Website.
Fakten kompakt
- Bedeutung: „Für dieses Ziel bürge ich nicht“ – die Stimme des Links ist zurückgezogen.
- Besucher merken nichts: Aussehen, Klick und Funktion des Links bleiben unverändert.
- Kein Verstecken, kein De-Indexieren: Die URL bleibt sichtbar, das Ziel kann weiter im Index landen.
- Seit 2019/2020 ein Hinweis, kein Befehl – Suchmaschinen dürfen ihn gewichten.
- Gehört an: Kommentare, Einreichungen, bezahlte Links, Linklisten – nie an interne Links.